Scuba Diving

Scuba-Diving ist ein sogenannter „recreational sport“, das heißt, er dient zur Erholung oder kann auch zur Erholung beitragen. Sporttaucher sehen das teilweise anders und machen auch aus der Taucherei einen Extremsport. Das sollte allerdings nicht so sein.

Scuba Diving ist eine Sportart mit Gerätebedarf und weil diese Geräte beziehungsweise deren Funktion und das Funktionsverständnis elementar wichtig sind, haben sich Sporttaucherverbände international auf die Einhaltung von Mindestnormen verständigt, was die Ausbildung zum Sporttaucher angeht. Die großen Weltverbände von Relevanz sind hier PADI und NAUI, doch auch manche regionalen Verbände genießen einen guten Ruf und deren Ausbildungsnachweise sind gleichwertig. Als sicher gilt, dass ein Sporttaucher weltweit mit seiner PADI oder NAUI-Befähigung an Tauchausflügen teilnehmen kann, ob das in Venezuela, auf Hawaii oder auf den Philippinen ist. Ausbildungen kosten gutes Geld und hier hat sich ein regelrechter Tauchscheintourismus entwickelt, denn eine Urlaubsreise mit inkludierter Ausbildung kostet in manchen Ländern inklusive der Urlaubsreise nicht viel mehr, als ein daheim erworbener Tauchschein. Natürlich kommt es hierbei auf den angestrebten Level der Ausbildung an. Länder mit erstklassigen Tauchschulen, Tauchlehrern und auch Tauchrevieren und bekannt preiswerten Gebühren für die Ausbildung sind vornehmlich in Südostasien (Oriental Mindoro/ Philippinen; Phuket, Koh Samui, Koh Phangan, Pattaya/Thailand)

PADI ist der Marktführer, hier ein Kurzüberblick über die Stufen der Ausbildung nach vereinfachten PADI-Richtlinien:

1.) Open Water Diver (begleitetes Tauchen bis 12 m Tiefe)
2.) Advanced Open Water Diver (begleitetes Tauchen bis 40 m Tiefe)
3.) Rescue Diver (begleitetes Tauchen bis 40m mit erweiterten Kenntnissen hinsichtlich Rettung)
4.) Dive Master (ab hier kann man Tauchbegleiter sein)

Diesen Ausbildungslevel ergänzend, folgen dann professionelle Stufen wie Tauchlehrer und Ausbilder für Tauchlehrer etc.
Es gibt auch technische Erweiterungen wie „Mixed Air Diver“, „Underwater-Photographer“, “Wreck Diver” und etliche mehr, welche aber nicht zwingend eine wirkliche Relevanz zum erreichten Level haben.

Scuba Diving ist faszinierend und ein Großteil der farbenfrohen Fische und Korallen halten sich in Tiefen bis vielleicht 30 Meter auf. Eine „Advanced Open Water“-Ausbildung reicht für den Sportgebrauch im Urlaub oder auf Reisen meist völlig aus. Es sei denn, der Interessent strebt eine semiprofessionelle oder professionelle Karriere in der Tauchindustrie an.
Tauchsport hat auch persönlichkeitsbildende und soziale Aspekte, welche nicht zu unterschätzen sind. Versuchen Sie es auch einmal, es macht viel Spaß.